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Pflegegrad-Antrag-Hilfe.de

Pflegereform-Tracker

Gesetzesänderungen in der Pflegeversicherung – chronologisch, mit Status. Veraltete Beträge sind der häufigste Fehler auf Pflege-Ratgeberseiten; hier sehen Sie, was wirklich gilt.

TL;DR: 2026 keine Betragserhöhung; BEEP-Regeln seit Januar in Kraft; der Regierungsentwurf zum PNOG wurde am 30.09.2026 vom Kabinett beschlossen – das Gesetzgebungsverfahren (Bundestag/Bundesrat) läuft.

  1. Kabinett

    PNOG: Bundeskabinett beschließt den Regierungsentwurf

    Das Bundeskabinett hat am 30.09.2026 den Regierungsentwurf des Pflegeneuordnungsgesetzes (PNOG) beschlossen. Damit steht das parlamentarische Verfahren (Bundestag/Bundesrat) noch aus. Die bisherigen Leistungsbeträge gelten unverändert bis zum Inkrafttreten des Gesetzes.

  2. Entwurf

    PNOG: Referentenentwurf des Pflegeneuordnungsgesetzes liegt vor

    Das Bundesgesundheitsministerium hat den Referentenentwurf des Pflegeneuordnungsgesetzes (PNOG) vorgelegt – die Umsetzung der Vorschläge aus dem "Zukunftspakt Pflege". Geplantes Inkrafttreten: Ende 2026, vorbehaltlich der Finanzierung. Sobald das Gesetz beschlossen ist, aktualisieren wir alle betroffenen Beträge und Regeln auf dieser Website.

  3. In Kraft

    BEEP: Änderungen zum 1. Januar 2026

    Das Gesetz zur Befugniserweiterung und Entbürokratisierung in der Pflege (BEEP) gilt: Das Verfahren für digitale Pflegeanwendungen (DiPA) wurde vereinfacht – bis 40 €/Monat für die Anwendung plus bis 30 € für unterstützende Pflegedienst-Leistungen. An der Erstattungsfrist für Verhinderungspflege ändert BEEP nichts: § 39 Abs. 1 SGB XI nennt weiterhin das Ende des Folgejahres.

  4. In Kraft

    Keine Erhöhung der Leistungsbeträge 2026

    Die Leistungsbeträge bleiben 2026 auf dem Stand der Erhöhung vom 1. Januar 2025 (+4,5 %). Die nächste reguläre Dynamisierung ist frühestens zum 1. Januar 2028 vorgesehen – sofern die Pflegereform nichts anderes beschließt.

  5. In Kraft

    Gemeinsamer Jahresbetrag für Verhinderungs- und Kurzzeitpflege

    Seit dem 1. Juli 2025 bilden Verhinderungs- und Kurzzeitpflege einen gemeinsamen Jahresbetrag von 3.539 € – flexibel für beide Leistungsarten einsetzbar, ohne Übertragungsanträge und ohne Vorpflegezeit bei der Verhinderungspflege.